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Scrum

Technologische Paradigmenwechsel im Zeitraffer, gallopierende Innovationszyklen, immer anspruchsvollere Kunden in gesättigten Märkten... heutzutage muss man vor allem eins sein: schnell.

Unflexible, fast bürokratische Entwicklungsprozesse wirken der schnelllebigen Zeit entgegen. Das Ziel agiler Softwareentwicklung ist es, den Entwicklungsprozess flexibler und schlanker zu gestalten. Bei der Entwicklung wird der Fokus auf die zu erreichenden Zielen gelegt.

Ein wichtiger Vorteil der agilen Vorgehensmodelle ist die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber. Der Kunde bekommt, was er braucht und nicht was er irgendwann spezifiziert hat. Das ist ein wichtiger Vorteil bei Projekten, deren Anforderungen zum Projektstart noch unklar sind oder durch externe Einflüsse einer starken Veränderung unterliegen. 

In Scrum wird neben dem Produkt auch die Planung iterativ und inkrementell entwickelt. Dadurch entstehen lauffähige Zwischenergebnisse (Produkt-Inkremente), die frühzeitig dem Kunden bzw. Fachbereich vorgelegt werden können. Durch diese Transparenz werden fehlende oder falsch verstandene Anforderungen schnell sichtbar und können in der nächsten Iteration (Sprint genannt) berücksichtigt werden.

Der Entwicklungsprozess in Scrum

Scrum beruht auf einem sehr einfachen Prozess. An einem Scrumprozess sind lediglich drei Rollen beteiligt. Der Product Owner stellt die fachlichen Anforderungen, der Scrum Master entspricht der Rolle eines Projektleiters, das Scrum Team entwickelt das Produkt.

Product Backlog 

Im sog. Product Backlog werden die Anforderungen gepflegt, erweitert und priorisiert. Im Gegensatz zum klassischen Vorgehen mit Pflichten- und Lastenheft wird das Product Backlog bei Bedarf verändert. So können neue Erkenntnisse oder Gegebenheiten direkt in die Produktentwicklung einfließen.

Es dient als einzige Anforderungsquelle für alle Änderungen am Produkt. Im Product Backlog werden alle Features, Funktionalitäten, Verbesserungen und Fehlerbehebungen aufgelistet, die die Änderungen an dem Produkt in zukünftigen Releases ausmachen, es entwickelt sich mit dem Produkt und dessen Einsatz weiter und ist kein starres Gebilde wie ein Pflichtenheft. 

Sprint Backlog 

In fest definierten und regelmäßigen Abständen wird ein Arbeitspaket, das sog. Inkrement, aus dem Product Backlogs definiert. Das Inkrement wird während dem Sprint, das Herzstück der Scrum-Methodik, abgearbeitet. Das Sprint Backlog ist die Menge der für den Sprint ausgewählten Product Backlog-Einträge. 

Das Sprint Backlog macht die gesamte Arbeit sichtbar, die das Entwicklungsteam abarbeiten muss, um das Sprint-Ziel zu erreichen. 

Der Sprint 

Das Herz von Scrum ist der Sprint, eine Zeitspanne von maximal einem Monat, innerhalb dessen ein fertiges, nutzbares und potenziell auslieferbares Produkt-Inkrement hergestellt wird. 

Das Inkrement wird während dem Sprint abgearbeitet. Dafür wird das Inkrement in kleinere Arbeitspakete, den sog. Tasks, aufgeteilt, einem Bearbeiter zugeordnet und der Aufwand geschätzt. Eine Aufgabe kann einen vom Team festgelegten Status einnehmen, zum Beispiel „Zu erledigen“, „in Arbeit“ und „Erledigt“. Während eines Sprints werden alle Aufgaben auf Post-Its notiert und an eine Pinnwand, das sog. ScrumBoard, gehängt. Dieses Scrumboard ist zum Beispiel in die drei Spalten „Zu erledigen“, „In Arbeit“ und „Erledigt“ aufgeteilt. Jedes Team oder Teammitglied kennzeichnet den Arbeitsfortschritt, indem es die jeweiligen Zettel dem richtigen Status auf der Pinnwand zuordnet.

In einem täglichen 15-minütigem Meeting, dem sog.Daily Scrum, stimmt das Projektteam seine Aktivitäten für die nächsten 24 Stunden ab. Dabei beantwortet jedes Teammitglied drei Fragen:

• Was habe ich seit dem letzten Daily Scrum getan?

• Was plane ich bis zum nächsten Daily Scrum zu tun?

• Was hat mich bei der Arbeit behindert (Impediments)?

Fortschrittskontrolle in Richtung eines Ziels 

Am Ende des Sprints, dem sog. Sprint Review Meeting präsentiert das Team das Ergebnis und das Feedback fließt in die Planung der kommenden Sprints ein und der Prozeß beginnt von neuem. Durch diesen iterativen Ansatz können Sie fehlende Anforderungen schneller identifizieren und Lösungsansätze effizienter definieren.

ScrumBoards hängen in einem Büro an der Wand und sind damit wenig agil und flexibel. Speziell in SAP- Projekten sind meistens so viele Menschen beteiligt, dass diese nicht in ein Büro passen, bzw. die räumlichen Gegebenheiten keinen Platz für einen dedizierten Teamraum aufweisen. Dazu kommen zusätzliche logistische Schwierigkeiten durch Nearshoring- oder Offshoring-Komponenten. Auch im Stakeholder-Meeting erweist sich ein Whiteboard als sperriges und wenig praktikables Instrument, um den aktuellen Stand der Dinge zu präsentieren. Backlog und Burndown werden oftmals in Excel-Listen verwaltet, und der Projektfortschritt wird ebenfalls manuell in einer Excel-Liste verwaltet, um ein Burndown-Chart erzeugen zu können. 

Elektronische Alternative

Elektronische ScrumBoards bieten hier eine sinnvolle Alternative, da sie den gesamten Scrum-Prozess in einer Anwendung vereinen und jedes Teammitglied jederzeit Zugriff darauf hat. „Elektronische Post-Its“ verlieren nicht ihre Haftwirkung und die Pinnwand kann wieder als Pinnwand genutzt werden. Sollten die räumlichen Gegebenheiten einen Teamraum erlauben, können Sie das elektronische ScrumBoard auch auf einem (touchfähigen) TV oder Bildschirm für alle Teammitglieder darstellen.

In einem SAP Projekt haben diese elektronischen Scrumboards allerdings den Nachteil, dass es keine Integration ins SAP System gibt. Zur optimalen Ausschöpfung der Scrum- Methodik bringt das bsc ScrumBoard für integrierte SAP®-Entwicklungen eine erhebliche Effizienzsteigerung in Ihr Team. Durch die Nutzung des modernen UI5- Frameworks besticht unser ScrumBoard durch ein modernes und intuitiv bedienbares Oberflächen-Design. Per Drag & Drop kann es einfach bedient werden und lässt ihre Team-Mitglieder die Aufgaben konzentrierter und schneller erfüllen. Kontrollinstanzen müssen auf wesentliche und aktuelle Informationen nicht verzichten.

Das digitale ScrumBoard unterstützt Sie und ihr Team bei allen täglichen Aktivitäten und Statusbearbeitungen paralleler Projekte, die Zuweisung und Verwaltung neuer Aufgaben und vielen weiteren Aktionen ohne verwirrende oder ablenkende Zusätze.

Informationen zu unserem ScrumBoard finden Sie hier

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Statements

  • Wir haben in der bsc solutions einen kompetenten, zielorientierten und pragmatischen Partner gefunden, welcher sich insbesondere in "heißen" Projektphasen überdurchschnittlich
    Maik Graß, Leiter IT, Schütz GmbH & Co. KGaA
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